Halloween {gruseliges Naschwerk}

Halloween - dieses Fest verbinde ich neben wunderbaren Erinnerungen an einen tollen Urlaub natürlich mit dem Tag selbst. Damals waren wir zum New York Marathon gereist und hatten das große Glück, dort diesen besonderen Tag hautnah miterleben zu dürfen. Es ist etwas ganz anderes, viel authentischer und die Stimmung ist unvergleichlich. Die Straßen und fast jeder Hauseingang waren schon Tage zuvor wunderschön bis leicht gruselig dekoriert. Süße Köstlichkeiten in unheimlichen Formen und Farben lachten mich aus diversen Theken und Auslagen an - herrlich! Und natürlich schaurig schöne Kostüme, wohin man auch schaut. Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Phobie vor Spinnen habe? Eine echte Herausforderung an einem solchen Tag! ;) Wenn man einmal hautnah dabei war, kommt man an diesem Tag nicht mehr vorbei und schon gar nicht, weil die Halloween-Welle ja zunehmend nach Europa "schwappt".

Eine wunderbare Gelegenheit also, gemeinsam mit meinem Großen zu backen. Er ist immer voller Begeisterung dabei, wenn er helfen darf. Das Hobby der Mama geht nämlich nicht spurlos an ihm vorbei: Bevor ein Sandkuchen verkostet werden darf, muss erst mal ein Foto gemacht werden. :)

Mit vereinten Kräften geht es also ans Werk!

Zutaten für die Kekse

  • 150g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Abrieb von einer unbehandelten Zitrone oder Orange

Zutaten für das Icing

  • 250g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • etwas Zitronensaft
  • 1 El Sirup (möglichst farblos, damit der Guss einen schönen Glanz bekommt)
  • etwas Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
  • Spritzbeutel und Tüllen zum Dekorieren der Kekse

Zubereitung

Für die Kekse bereite ich aus den Zutaten rasch einen Mürbeteig zu. Es ist wichtig, dass die Butter sehr kalt ist. Durch schnelles Arbeiten wird auch der Teig nicht zu warm. Er darf nun für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, ruhig auch etwas länger.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier oder Backmatten auslegen.

Den Teig in mehreren Portionen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder Silikonmatte ausrollen und Kekse mit Kürbis-, Fledermaus- oder anderen herbstlichen Ausstechern ausstechen. Da die Kekse anschließend eine ordentliche Icing-Schicht bekommen, mag ich sie gerne etwas dicker als gewöhnlich. Ein halber Zentimeter oder etwas mehr darf es also sein.

Die Kekse werden anschließend für ca. 10-15 Minuten gebacken. Sobald sie goldgelb sind, können sie raus und dürfen auf einem Kuchengitter gründlich auskühlen.

Während die Kekse im Ofen backen, bereite ich das Icing vor. Dafür wird der Puderzucker sorgfältig gesiebt und mit dem Eiweiß, dem Zitronensaft und dem Sirup verrührt. Das geht am schnellsten in der Küchenmaschine. Nach 5-8 Minuten sollte der Guss geschmeidig sein. Er wird dann so lange mit Wasser verdünnt, bis er die richtige Konsistenz hat. Bei der Zugabe von Wasser bitte super vorsichtig sein und in sehr, sehr kleinen Portionen arbeiten. Wenn man die Oberfläche des Icings mit einem Messer teilt, sollte sich die Lücke binnen 10 Sekunden schließen. Sofern flüssige Lebensmittelfarben verwendet werden, sollte man den Guss ruhig etwas fester lassen und kann ggf. nach dem Färben noch etwas Wasser ergänzen.

Nun kann der Guss nach Belieben eingefärbt und auf die Spritzbeutel verteilt werden. Ich verwende für die Dekoration von Keksen Lochtüllen der Größen 1, 2 oder 3. Je kleiner desto filigraner.

Meine Halloween Kekse sind übrigens inspiriert von der wundervollen Amber Spiegel, die eine zauberhafte Seite hat: Sweetambs!

Habt eine tolle Zeit und genießt auch mal 'nen Cookie!

Eure Tine

P.S.: Bei den Cupcakes auf den Bildern handelt es sich um Birnen-Vanille-Muffins mit einer Schokoladenganache. Für die Muffins verwendet ihr das Rezept der Apfel-Karamell-Cupcakes und tauscht die Äpfel gegen 2 grob geriebene Birnen aus. Zitronensaft, Mandeln und Karamellcreme einfach weglassen. Für die Schokoladenganache könnt ihr das Rezept der Schokoholic-Cupcakes verwenden.